AAN-Cross-Cup an der Radrennbahn in Nürnberg

Am 11.12.2016 fand das 3. Rennen des AAN-Cross-Cup’s in Nürnberg statt.
Das Querfeldein-Radrennen wird in der Regel mit Crossrad auf Wiesen- und Waldboden gefahren wobei die schmalen Reifen mit groben Profil für den nötigen Gripp ausgestattet sind.
Bis zur Schüler Klassen sind auch Mountainbikes mit höchstens 50 cm breiten Lenkern zulässig.
Trotz Nieselregen und 6 Grad gingen wieder unzählige Radcrosser in den Altersklassen U 11, U13, U15, U17, Masters, Hobby und Elite an den Start.
Der Cross-Parcours im Bereich der Radrennbahn war identisch mit der der ersten beiden Rennen dieser Rennserie angelegt. Durch den Regen weichte die Strecke ziemlich auf und wurde dadurch deutlich schwieriger zu fahren.
Simon Potstada ging in der Altersklasse U13 hoch motiviert an den Start. Er konnte bereits das vorherige Rennen am 20.11.2016 klar für sich entscheiden.
Er ging, gemäß der aktuellen Rangliste, aus der zweiten Reihe an den Start.
Vom Beginn weg arbeitete er sich kontinuierlich zur Spitze vor. Bereits nach einer halben Runde überwand er die künstlich angelegten Hindernisse als Dritter.
Der vor ihm fahrende Louis Klimsa (RC Schwalben München) fuhr eine taktisch geschickte Linie und erschwerte Simon das Überholen.
Der Führende Linus Scheitinger (RSV Rosenheim) nutze die Situation und konnte einige Meter zwischen sich und seine Verfolger bringen. Plötzlich sprang Linus die Kette herunter und verhakte sich in der Kurbel. Selbst konnte er es nicht reparieren und musste bis zum Start-/Zielbereich laufen. Dort bekam er ein Ersatzrad und konnte sein Rennen fortsetzen. Inzwischen hatte sich Simon an Louis Klimsa vorbei-gekämpft und die Führung übernommen. Mit den eng gesteckten Kurven und dem mittlerweile schlammig gewordenen Untergrund kam Simon gut zurecht, aber auf den Geraden konnte Klimsa, der auf schmäleren Reifen unterwegs war, immer wieder etwas Boden gutmachen. Simon musste deshalb noch mehrmals aus dem Sattel und das Tempo verschärfen. Auch bei den zu Fuß zu überwindenden ca. 30 cm hohen Holzhürden konnte er durch schnelles Ab- und Aufsteigen Meter für Meter gut machen. Am Ende lies er sich den Sieg nicht mehr nehmen und fuhr nach fünf spannenden Runden mit deutlichem Vorsprung ins Ziel.
Die Isarwinkler Radsportfreunde