MTB-Sport in der Krise?

Im schweizer Szene-Magazin Ride veröffentlichte Chefredakteur Thomas Giger am Wochenende einen nachdenklich stimmenden Artikel zur Lage des Mountainbike-Sports.

https://www.ride-mtb.com/de/news/der-mountainbikesport-hat-seine-seele-verloren

Welchen Standpunkt man auch vertritt, fest steht, das klassisches alpines Montainbiken steht gleich von drei Seiten unter Druck:

  1. Von E-MTBs, die längst nicht mehr nur von Senioren zur Kompensation der nachlassenden Kräfte verwendet werden
  2. Von Bikeparks und Shuttle-Betreibern, die ihr Image vom risikobetonten Stunt-Biken längst abgelegt haben und mit einfach zu fahrenden Strecken das Konsumieren von Trails zum Mainstream gemacht haben
  3. Und schließlich von Seiten des Gravel-Sports, der heute – wie es Thomas Giger meiner Meinung nach richtig beobachtet hat – zum Syonym für Abenteuer-orientiertes Radln mit Coolness-Faktor geworden ist

Wo bleibt da Platz für 1.200 hm faden Forsttraßenaufstieg aus eigener Kraft, wenn der Lohn der Mühe Stolperbiken im verblockten S3-Gelände ist?

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Banzai-Trail im Aostatal. Wohin führt der MTB-Sport?

 

 

Wir laden euch ein, dies auf unseren nächsten Ausfahrten und Stammtischen mit uns zu diskutieren.

Für die Isarwinkler Radsportfreunde ist es ein erklärts Saisonziel 2026, das Mountainbiken wieder mehr zu fördern. Unabhängig von der weiteren Entwicklung der Sportart streben wir an, alle Gruppen zu vereinen und ein breit gefächertes Programm für jeden Geschmack anzubieten. Wir haben keine Vorbehalte gegen E-MTBs, Bikeparks oder Gravelbikes.

Freut euch auf eine Schotter-lastige Saison 2026 – mehr dazu demnächst!